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Frauenseer mit 3 Punkten ins spielfreie Kirmeswochenende

Die beiden abgedroschenen Redensarten: „jetzt nur den Ball schön flach halten“ und „die Kirche im Dorf“ zu lassen, werden sich Spieler und Verantwortliche beiderseits beherzt zur Brust nehmen. Und dennoch, es war ein ausgedrückt geiler Fußballsonntag da im Kaffeetälchen, das in der Vergangenheit selten Siege seiner Heimelf gesehen hat. Und die waren obendrein nicht nur wichtig für die Gefühlslage im SG-Lager, sondern auch hochverdient, aufgrund zwei bärenstarker Mannschaftsleistungen.
Pierre Cravaack schien fuchsteufelswild, ob der schlechten Chancenverwertung noch zu Beginn, doch Ritz‘ verwandelter Penalty nach einem Foul am reaktivierten Martin Böttger erhellte die Miene beim Spielertrainer. Dusty Bänsch, der anschließend auch noch fast eine komplette Partie im Dress der Ersten bestritt, sorgte in einer spannenden Schlußphase für den beruhigenden zweiten Treffer 7 Minuten vor Ultimo. (mö)

SGTF II:
Manger – Bänsch (85./Finn), P.Cravaack, St. Pilitsch –
Dietzel, D.Müller, M.Pilitsch, Schulze (50./Munk), Herbst (70./Limpert) –
Ritz, Böttger

Tore:
1:0 Ritz (60./FE), 2:0 Bänsch (83.)

SR: O.Weil

 

Die Kali-Elf hatte mit der Thüringenliga-Reserve aus Schweina einen ganz dicken Brocken zu Gast. Mit den Kley’s, Eckelt’s, Gobel’s, und Co. hatte die Hintermannschaft um Marvin Klinzing so ihre Mühe, doch die Jungs von Steffen Edel boten dem Favoriten die Stirn, versteckten sich keineswegs und kamen ihrerseits selbst zu guten Möglichkeiten. Umstrittig war allerdings eine Aktion kurz nach der Pause, in der David Wohlfahrt nach einem überharten Einsteigen, in Höhe der Mittellinie, von hinten, gegen Schweina’s Fischer sich hätte überhaupt nicht beschweren dürfen, wenn er für dieses Foulspiel den Roten Karton gezeigt bekommen hätte.
Fischer mußte anschließend verletzt ausgewechselt werden, Tiefenort’s Kapitän durfte weiterspielen und erzielte wenige Minuten später das Tor des Tages. Nachdem ihm in Hälfte eins nicht viel gelang, war er bei Möller’s hoher Flanke in den Rücken der Glücksbrunn-Defensive zur Stelle, pflückte das Spielgerät geschickt herunter, narrte zwei Gegenspieler und überwand obendrein auch noch Bauer im Schweinaer Kasten zum 1:0.
Mit einem Quäntchen Glück und dem unbedingten Willen zum Sieg, wurde anschließend der knappe Vorsprung aufopferungsvoll verteidigt und beim Abpfiff, mit fast 5 minütiger Nachspielzeit, jubelnd gefeiert. (mö)

SGTF:
Preißel – Heller, Klinzing, Albrecht, Bänsch (65./Weitz) –
Hermann, Schawohl, Krug, St.Möller –
Baraki (82./Muredi), Wohlfahrt (58./Schrön)

Tor:
1:0 Wohlfahrt (55.)

SR: A.Rudolph (Borsch)

Zuschauer: 120

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