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Frauensee’er weiterhin auf der Erfolgswelle/ „Der Doppelte Bänsch“ ist Bestseller des Monats

Eine ganze Menge hat sich getan, nach dem lang ersehnten Ende der Winterpause. Im Ulstertal gingen nun (vorerst) bereits zum wiederholten Male die Fußballlichter gänzlich aus, zog nach der Geisaer Reserve im Frühherbst nun auch die 1. Männermannschaft vom ehemaligen Südthüringer Aushängeschild Anfang der 2000er zurück und das immerhin noch als Vizemeister der KOL Westthüringen im Vorjahr!
Der Vorstand ist nach der Neuwahl Mitte April nun um zwei prägende Gesichter ärmer: Jane und Vater Falk Specht, möchten auf eigenen Wunsch von ihren Ämtern, bis auf Weiteres zurücktreten. Ihnen gilt auch von dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön, für ihre geleistete Arbeit, in unzähligen Stunden der Freizeit, in vielfacher Art und Weise!
Rein sportlich gesehen, läuft es währenddessen geradezu blendend unterhalb der Luxenburg. Von wegen Frühjahrsmüdigkeit, nicht eine Spur ist davon zu sehen, im Gegenteil. Oh ja, da legst di‘ glatt nieder, liegen nach drei Remis und ebenso vielen Big Points die Cravaack und Co. im Schneckenrennen um den Bronzerang eine ganze Länge vor den folgenden Teams aus Meimers und Gumpelstadt.
Herauszuheben sind die beiden 0:5-Kantersiege in Wiesenthal und Oberrohn, wo gegenwärtig die SG Empor ihre Heimspiele austrägt. Auch gegen die Elf von Trainer-Urgestein Rainer „Berti“ Vogt (der Ende Mai seinen 75sten Geburtstag begeht), gab es in jüngerer Vergangenheit die ein oder andere deftige Watschn (0:8 am 03.09.16 und ganz und gar 0:9 Zuhause am 06.05.18). Doch dieses Mal wurden die Klosteraner im internen Stadtderby von den Walküren nach Walhalla geleitet. Pierre Cravaack und Stefan Munk trafen beide doppelt.
Apropos doppelt. Noch ein anderer hat daran zur Zeit mächtig Gefallen gefunden. SV-Kapitän Dusty Bänsch trifft, so hat es den Anschein, wenn dann nur im Zweierpack. Nach den beiden Treffern kürzlich im Heimspiel gegen Dermbach (4:1), stand Frauensee’s „Wuchtbrumme“, der eigentlich in der Innenverteidigung aufgestellt ist zweimal goldrichtig (57., 62.) und netzte sogar zur zwischenzeitlichen Führung, nach 1:0-Rückstand (53), ein. Nach 90 Minuten stand allerdings ein 2:2 unter dem Strich, dass aber vollends in Ordnung geht, auch wenn der Gastgeber die letzten 22 Minuten in Unterzahl zu Ende spielen mußte. „Altmeister“ Dirk Raßbach hatte vom gut leitenden Schiedsrichter Wördehoff aus Marksuhl nach einer Geste mit dem Zeigefinger den Roten Karton gezeigt bekommen.
Am Sonntag gastiert Tabellennachbar TuS Meimers an der Sandspitze. Und auch möchte man gern zeigen, wer Chef auf dem Platz ist. Man darf gespannt sein, ob die Krayenberger ihren 3-Punkte-Vorsprung behaupten oder gar ausbauen können. (mö)

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