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Ein Schritt vor und zwei zurück

Als SV-Chef Max Gutsche am vergangenen Sonntag auf dem Stadtlengsfelder Sportplatz den Abpfiff miterlebte,  glaubte wohl nicht nur er an ein Déjà-vu. Ausgerechnet im brisanten Duell mit dem Ex-Team von Neu-Trainer Pierre Craavack, erlebte man nach dem Pokalcrash die nächste Packung.
Sicherlich, gegen die ambitionierten Westringer aus Gotha, war mehr als nur ein Klassenunterschied zu erkennen, auch wenn die Niederlage in einer einseitigen Partie mit 0:11 sicherlich in der Höhe hätte nicht ausfallen dürfen. Nahezu 3/4tel des Kaders der Kreisstädter waren Spieler aus Osteuropa, die den Ball laufen und den an diesem Tage bemitleidenswerten Hausherren nicht den Hauch einer Chance ließen. (mö)

SGTF II:
Manger –  Bänsch, Schönwälder P.Cravaack, D.Müller, St.Pilitsch –
Limpert (72./Chr.Schulz), R.Schulze, Hermann –
Munk (46./M.Pilitsch), Ritz (61./Kern)

SR: Kl.Reißig (Herda)

 

Motiviert bis in die Haarspitzen vor dem Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Team ihres Coaches, waren wohl alle Spieler. Routinier Martin Böttger sagte unter der Woche seine Bereitschaft zu und so waren mit Amid Hamzat und erstmals Marcel Dietzel noch praktisch drei Neue am Start.
Einen unglücklichen Abpraller nutzte FSV-Kanonier Benjamin Gabriel bereits nach 12 Minuten zum frühen 1:0. Die SG schüttelte sich und schaffte trotz des anschließenden 2:0 nochmals den Anschluß. Vom Punkt war Toni  Ritz erfolgreich gewesen.
Eigentlich war man nach dem Wechsel drauf und dran am Ausgleichstreffer, doch dann nahm sprichwörtlich das Unheil seinen Lauf und die Krayenberger gingen binnen der letzten 20 Spielminuten mit wehenden Fahnen unter. Knackpunkt, so Coach Cravaack, waren grobe Abstimmungsfehler in der Gästeabwehr, in der vor allem Neo-Dreißiger Marcel Dietzel, eigentlich als Bewacher von Maximilian von Butler eingeteilt, mit der Abseitsfalle überhaupt nicht zurecht kam, diese als damit Letzter Mann ständig aushebelte und sich die Lengsfelder Angreifer, allen voran Benjamin Gabriel das dann dankend annahmen und mutterseelenallein auf den immerwieder hilflosen Manger zustürmten und erfolgreich abschlossen. (mö)

SGTF II:
Manger –  Soschinka (46./M.Pilitsch), Bänsch, D.Müller, St.Pilitsch –
Limpert, Hamzat (29./Böttger), Dietzel, Hermann –
Munk (80./Finn), Ritz

Tore:
1:0, 4:1, 5:1, 7:1 Gabriel (12./74./79./85); 2:0 Schön (29.), 2:1 Ritz (33./FE),  3:1 Fl.Wolfram (71.),  6:1 Zier (84.)  8:1 J.Wolfram (87.)

SR: G.Nophut

 

So müssen nun dringend am kommenden Wochenende Punkte eingefahren werden, auch wenn die Gegnerschar alles andere als Laufkundschaft ist. Mit der im Aufwind befindenden Geisaer Reserve und der zweiten Mannschaft von Glücksbrunn Schweina, die im vergangenen Jahr als Aufsteiger nur knapp den Kreismeistertitel verpaßte, stellen sich zwar harte Brocken im Kaffeetälchen vor, in dem es erstmals seit der Fusion zum Doppelspieltag kommt und die Gastgeber sich selbstverständlich auch über viele Frauenseer Gäste freuen würden. So hofft die erste Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge (0:1 gegen Marksuhl im Pokal und 0:3 gegen Tabellenführer Borsch II) ebenfalls auf die Trendwende. Anstoß am hoffentlich noch einmal spätsommerlichen Sonntag ist 13.30 Uhr bzw 15.30 Uhr. (mö)

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