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Das Ende einer Ära

Kaum noch Zeilchen in der hiesigen Presse, fand sie Erwähnung. Nun fiel (bis auf Weiteres vorerst) der Schlussvorhang für sie. Die Rede ist von der 2. Kreisklasse, die unterste Spielliga im Amateurfußball. Weil die Anzahl der Mannschaften weiter zurückgeht, entschied sich der KFA Westthüringen für eine Zusammenlegung der 1. und 2. Kreisklasse. In der Saison 2019/20 gibt es dadurch sage und schreibe 5! Staffeln. Aus territorialer Sicht macht das im Großkreis absolut Sinn, um die Fahrstrecken für die Teams einigermaßen erträglich zu halten, um nicht von der tiefsten Rhön bis vor die Tore der Landeshauptstadt tingeln zu müssen. Das Feedback der Vereine sei überaus positiv gewesen.
Ob zum Einsetzen der Frostperiode und Rasputiza dann allerdings noch immer einhelliger Tenor ertönt, wird sich zeigen. Denn das Leistungsgefälle zwischen den einzelnen Mannschaften, wird mit Sicherheit weiter zunehmen. Zweistellige Ergebnisse, wie im Nachwuchs, sind dann gewiss keine Ausnahme mehr. Und so wurde manch eine Feierabend-Elf regelrecht zum Aufstieg gezwungen. Interessant dürfte auch die neue Einteilung werden, in der der Ausschuss hoffentlich nicht wieder in alte Strickmuster auf der Landkarte verfällt und die Krayenberger dann auch grenzübergreifend neue Derbys hinterm Wald jenseits der Luxenburg und des Hautsees, bei den Reserven in Gospenroda und Marksuhl haben werden. Eine vorläufige Entscheidung dazu, soll wohl am morgigen Montag erfolgen. (lan/mö)

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