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Stefan Möller

Hopp oder top, alles oder nichts!

Für den neutralen Zuschauer hätte es besser nicht kommen können. Während in allen unteren Ligen ab Landesklasse abwärts, die Aufstiegswürfel gefallen sind, zieht das Abstiegsgespenst noch eifrig seine Kreise. Am allerletzten Spieltag heißt es bis zum Schlußpfiff Hoffen und Bangen, eben auch bei der SG. Beide Mannschaften sind betroffen und bei einem Blick auf die Tabelle, die bekanntlich nicht lügt, schwant einem Böses für die kommenden Spielzeiten. Superlative in die ein, wie auch die andere Richtung heißen: „Himmel voller Geigen“ oder Ground Zero.
Die KL-Elf von Steffen Edel steht trotz des ganz, ganz wichtigen Sieges gegen Wacker II (3:1), immer noch als Schlußlicht da, weil auch die gesamte Konkurrenz dreifach punktete. Doch mit einem Sieg, das ist vorausgesetzt im Derby gegen Leimbach, könnte man die ganze, völlig verkorkste Saison vergessen machen. Bei den Gästen geht es nach der verpaßten Meisterschaft um praktisch nichts mehr. Allerdings verlor man sein letztes Heimspiel ausgerechnet gegen den Langzeittabellenletzten Diedorf mit 0:1 und die Jungs von Trainer Tom Gröll möchten sich wohl dann doch anständig aus der Saison verabschieden.
Der Trumpf im Ärmel ist das direkte Aufeinandertreffen von Diedorf und Sünna, beide mit 23 Zählern punktgleich (+2). Mit einem 1:0-Heimsieg würde man, auch bei einem Remis beider Mitkonkurrenten an ihnen vorbeiziehen, braucht also nach Wiesenthal rein garnicht zu schauen, die Gehaus auf dem Köpfchen zu Gast haben.
Der Rechenschieber sollte also am Sonntagnachmittag „am Mann“ sein und es wird wohl bis zur 90sten Spielminute oder darüber hinaus, gebibbert und gezittert werden müssen, das der Super-Gau bei den Krayenbergern doch noch abgewendet werden kann.
Die 2. Mannschaft hat es da ein Vielfaches schwerer und stellt sich ausgerechnet zum Sportfest in Meimers vor. Nur ein Sieg und der gleichzeitige Klassenverbleib der 1. Mannschaft könnte unter besten Umständen zum Klassenerhalt reichen, nach unglaublichen 10! Niederlagen am Stück. (mö)

Wochen der Wahrheit für Krayenberger SG/ Partner künftig auch auf Kleinfeld

Die kommenden Spiele entscheiden über Wohl oder Wehe in der kommenden Saison. Nach dem eminent wichtigen 1:4-Auswärtsdreier im wiederholten Spiel der Tabellennachbarn, steht für die KL-Elf nach dem spielfreien Wochenende am Sonntag das nächste „6-Punkte-Spiel“ an. Im Kaffeetälchen empfangen die Krayenberger das Tabellenschlußlicht aus Diedorf. Übermut sollte der schlechteste Ratgeber sein. Im Hinspiel Anfang September, unterlag man 1:3 und just von da an begann der Negativtrend, der in in aktuellen Situation endete. Also heißt es „Verlieren verboten“, wie auch in den noch folgenden zwei Saisonpartien. Zünglein an der Waage könnte es sein, das man alle 3 Matches zu Hause, vor heimischer Kulisse bestreitet.
Verwunderlich erscheint, das man in der „Heimtabelle“ den letzten Platz mit 11 Punkten einnimmt, obwohl 4 Zähler mehr wie in der Fremde (Rang 10) eingefahren wurden.
Eine anberaumte Sitzung, sowohl unter den beiden Vorständen, als auch mit den Spielern kürzlich hat gezeigt, das die Moral voll intakt ist und der Zusammenhalt stimmt. Es muß gelingen, eine Aufbruchsstimmung zu entfachen, um das Momentum Glück wieder auf seiner Seite zu haben. Die Siege in Gehaus und Sünna waren dafür der Auftakt. Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer erwartet in der Halbzeitpause am Sonntag eine Tombola mit tollen Gewinnen.
Die 2. Mannschaft tritt in einer von nur zwei ausgetragenen Spielen in der 1. KK auswärts in Buttlar gegen die SG Borsch III an. Anstoß hier ist bereits um 14 Uhr.
Fixiert und vom KF-Ausschuss abgesegnet für die neue Spielzeit, ist eine weitere Spielgemeinschaft und zwar im Alt-Herrenbereich zwischen den beiden Kooperationspartnern. Es ist ein weiterer, überaus positiver Aspekt auf dem Wege zur Verschmelzung der beiden Vereine miteinander. (mö)

Waterloo’s an der Waterkant

Der Frauensee’r Fußball hat in seinen über 85 Jahren schon viel erlebt und mitgemacht, freilich auch im negativem Sinne. Die Zeiten in denen ein 0:11 in Wiesenthal Ende der Neunziger Jahre über viele, viele Spielzeiten mal ein einzelner Ausrutscher gewesen ist, sind leider Geschichte. Die vergangenen Wochenenden reihen sich in die unrühmliche Bilanz der vergangenen zwei Spielzeiten ein. Das auch gleich alle 3! Mannschaften mit wehenden Fahnen untergingen, regt zum Nachdenken an, nicht nur bei den Verantwortlichen.
Dem bitteren 0:9 der Reserve gegen Kloster und dem anschließenden 0:6 der stark abstiegsbedrohten KL-Elf gegen Staffelfavorit Dermbach am ersten Maiensonntag, folgte 5 Tage später ein 1:10 der Alten Herren gegen Martinroda. Mund abputzen und nur nach der 1. Mannschaft gucken, ist gelinde gesagt zu einfach. Und doch, der Klassenverbleib in der Kreisliga hat für den Fortbestand der SG und dem damit verbundenen Drumherum oberste Priorität. Mit dem zweifachen Abstieg des ehemaligem DDR-Ligisten hintereinander, müßte wohl auch die Reserve zur neuen Serie eine Klasse tiefer beginnen, trotz sportlicher Qualifikation.
Der eminent wichtige 3:0-Sieg in Gehaus gibt leisen Grund zur Hoffnung auf die Trendwende. Das 0:1 in Sünna beim witterungsbedingten Spielabbruch nach 50 Spielminuten, tags zuvor Christi Himmelfahrt, hat allenfalls nur psychologischen Wert. Die Partie wird neu angesetzt. Am Krayenberg liegen nervenaufreibende Wochen bis zum Saisonende vor allen Beteiligten, auf und neben dem Platze. (mö)

Reserve mit unfreiwilliger Pause/ Erste erkämpft Remis in Schweina

Erneut mußten die Frauenseer eine Spielpause einlegen. Dieses Mal war nicht Väterchen Frost der Schuldige, sondern der freitagliche Wolkenhimmel, welcher ab den Mittagsstunden sprichwörtlich seine Schleusen öffnete und das zu  teils flutartigen Ausmaßen, vor allem im südlichen Wartburgkreis, führte.
Die Verantwortlichen vom FSV Ulstertal sperrten vorsichtshalber ihren Rasenplatz, so dass die Partie gegen Geisa II bereits am Vortag abgesetzt wurde und jetzt für den 21. Mai bereits neu angesetzt ist.
Unterdessen konnte am Sonntagnachmittag in Schweina gespielt werden, wo die 1. Mannschaft ein respektables Remis und damit einen weiteren Zähler im Kampf gegen den Abstieg erkämpfte. Der erscheint gegenwärtig um so wichtiger, „zieren“ doch eine Klasse darüber, mit Dorndorf und Unterbreizbach, zwei hiesige Vertreter das Tabellenende in der KOL. Die Alten Herren unterlagen im Test gegen Ortsnachbar Vitzeroda klar mit 0:4.
Am kommenden Donnerstag findet die diesjährige Jahreshauptversammlung statt, siehe  >>> EVENTS. (mö)

Mäßige Punkteausbeute für beide Krayenberger Teams

Zu Ostermontag wurde sich noch ganz schön angegiftet und  -gefaucht, fielen in Dermbach beim sang- und klanglosen 0:6 in Abwesenheit von Trainer Edel teils harsche Töne. Zwei Tage zuvor sah man beim 1:5 gegen Völkershausen, auf eigenem Terrain, ebenfalls keinen Stich. Eine Woche später konnte man durch Thomas Jantzen’s Last-Minute Treffer beim 2:2, zumindest ein achtbares Remis gegen den Tabellendritten Borsch/Geismar erreichen. Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft befindet sich damit weiterhin in der Gefahrenzone, konnte aber zumindest den negativen Abwärtstrend vorerst stoppen.
Eine Klasse tiefer erreichte die Reserve aus drei Partien, beim 1:1 gegen Vacha/Martinroda ebenfalls nur ein mikriges Pünktchen. Allerdings waren die beiden anderen Gegner mit Meimers und Stadtlengsfeld alles andere als mal soeben dahergekommene Laufkundschaft. Am Sonntag im Vorspiel gegen die Feldataler, konnte man die Partie, gegen Pierre Cravaack’s Ex-Team, eine halbe Stunde lang offen gestalten. Danach waren die Gäste, auch ohne ihren Torjäger Benjamin Gabriel angereist, in allen Belangen überlegen. Lediglich die ja schon nahezu grob fahrlässige Chancenverwertung, stimmte das Resultat am Ende für matt wirkende Hausherren einigermaßen erträglich.
Am Samstag muß dann im Auswärtsspiel bei Ulstertal Geisa II endlich mal wieder Zählbares mit auf die Heimreise genommen werden. Das für den Abend organisierte 2. Kulturprogramm auf dem Saal, findet aufgrund fehlender Nachfrage nicht statt! (mö)

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