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Alle Neune gegen dezimierte VfB-Reserve/ Jäger-Crew siegt deutlich im internen Kali-Duell

Mit einem wahren Torfeuerwerk entledigten sich beide Werksteams mehr als souverän ihren Aufgaben. Insgesamt fielen in den beiden Partien ganze 18 Treffer und die Krayenberger SG wird immer mehr zur Lach- und Schießgesellschaft.

SGTF – SV Kali Unterbreizbach 6:2 (3:0)

Bei frostigen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, verfolgten lediglich 65 Zuschauer das Namensduell. Ganze 18! Tore durfte Stadionsprecher Stefan Möller am Sonntag durchgeben und war danach nicht nur wegen leichter Erkältung heißer. Zum Erstaunen aller Beteiligten präsentierte sich der langjährige Kreisoberligist ohne seine beiden fehlendenen Kaderspieler, Stammtorwart Lukas Ruhnau und Knipser Philip Jäger, nach dem Galaauftritt gegen Barchfeld, in erschreckend schwacher Form. Spätestens nach einer Stunde lief es wohl nicht nur Gospenroda’s letztjährigem Landesklassencoach und neuem Kali-Betreuer Mario Katzmann bereits 3 Tage vor Halloween eiskalt den Rücken hinunter. Gerade hatte Mittelfeldstratege Matthias Wenig, in der Zentralposition gemeinsam mit dem reaktivierten Martin Krug aufgestellt, zum vorentscheidenten 4:0 getroffen. Die Heimelf agierte akribisch und sorgfältig vorbereitet, zog einfach schnörkellos über die 90 Minuten ihr Kurzpaßspiel durch, auch wenn die Platzverhältnisse dafür wenig geeignet waren. Philip Wiebel’s Fackel zum 6. Treffer, aus spitzem Winkel unters Kreuzeck gehämmert, war das Sahnehäubchen auf die klasse Vorstellung der Hausherren. Katzmann und Co. fröstelnd am Spielfeldrand, zogen die Bommelmützen nicht nur wegen der naßen Kälte nun noch tiefer ins Gesicht. Die Ergebniskosmetik der Gäste aus ganz stark abseitsverdächtiger Position tat der Freude nur kurzzeitig einen Abbruch. (mö)

Tore:
1:0 B.Scharfenberg (4.); 2:0, 5:0 M.Preißel (12./69.), 3:0 Th.Jantzen (45.+1), 4:0 M.Wenig (54.);
5:1, 6:2 D.Bein (75./84.), 6:1 Ph.Wiebel (82.)

SR: Mc.Ender (Langenfeld)

Zuschauer: 65

 

SGTF – SG Vacha/Martinroda II 9:1 (6:0)

Mit aggresivem Start gegen mit nur 9 Feldspielern und ohne Wechsler angetretene Vachaer Zweite, fielen die Tore im nun entgültig angekommenen Herbst, beim „Mittagskegeln“ wie überreife Früchte. Im Schondurchgang ging es mit einem halben Dutzend in die Kabinen. Ein Adler kommt selten allein und so konnte Frauensee’s Stürmer sein Torkonto um die Treffer 6-8 aufstocken. Ihm und seinen Mitspielern wurde das Toreschießen allerdings auch zeitweise sehr einfach gemacht. So ging ab Minute 33 ein regelrechtes Trommelfeuer auf das gegnerische Gehäuse. Christian Hofmann gelangen bei seinem Comeback nach über 6 Jahren gleich mal 2 Buden. Zwischendurch traf sogar sein Bruder Florian als nominierter Außenverteitiger. Nach dem zwischenzeitlichen verletzungbedingten Ausfall von 2 Gästeakteuren, kam es in der VfB-Hintermannschaft zu regelrechten Auflösungserscheinungen und so hatten die Einheimischen dadurch viel zu viel Platz zur genüßlichen Entfaltung. Die bemitleidenswerten Rhönstädter wurden nun nach Strich und Faden vermöbelt und taumelnden wie ein Boxer im Ring kurz vorm Knockout. Allerdings sündigten die Krayenberger noch mit ihren Chancen, so dass es beim einstelligen Endergebnis blieb. Allerhöchsten Respekt an die faire Einstellung der Gäste, die einseitige Partie bis zum Abpfiff fertig zu spielen.
Trotz der klimatischen Temperaturen, herrscht bei den Jungs von Pierre Craavack momentan einfach tabellarische Hochwetterlage und so kommt es am kommenden Sonntag um 14 Uhr an der Felda zum echten Spitzenspiel beim Primus, der Eintracht aus Stadtlengsfeld. (mö)

Tore:
1:0, 6:0, 9:1 Ph.Adler (3./44./84.); 2:0 D.Bänsch (22.); 3:0, 5:0 Chr.Hofmann (33./41.);
4:0 Fl.Hofmann (35.), 7:0  F.Heller (62.), 7:1 S.Ditzel (75.), 8:1 L.Täubner (82.)

SR: J.Hartung (Gumpelstadt)

 

Bereits am Freitagabend gewannen die Alten Herren in der kurzfristig nach Berka/Werra verlegten Partie, im feurig-hitzigen Derby gegen Gospenroda am Ende knapp aber verdient mit 3:2. Zeitweise wurde mehr gegeift und gegiftet, als Fußball gespielt. Letzteres war allerdings aufgrund der miserablen Lichtverhältnisse kaum möglich und so war das Ganze ein reines Vabanquespiel. Danny Börner, der die rauhe Gangart der verbitterten Gastgeber ein ums andere Mal zu spüren bekam, gelangen erneut 2 Treffer. Zum Start der Rückrunde spielt man am Freitag in Förtha gegen den Marksuhler SV. Die Gastgeber werden zur Kirmes zusätzlich noch mehr motiviert sein. (mö)

 

 

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